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Strafverteidiger Sven Schnitzer, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, Wirtschaftsstrafrecht

Wenn Sie mit einer Maßnahme der Strafverfolgungsbehörden konfrontiert werden, ist überlegtes Handeln angeraten,
um den damit ohnehin schon entstandenen Schaden für die eigene Person gering zu halten. Erste Hilfe

Strafverteidiger Sven Schnitzer

Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht

Ist Deutschland tatsächlich ein Vorzeige-Rechtsstaat? - von Sven Schnitzer

 

I. Beruflicher Werdegang

Jurastudium an der Universität Frankfurt am Main; Studienschwerpunkt: Allgemeines Strafrecht, Wirtschaftsstrafrecht, Kapitalmarkstrafrecht, Korruptionsstrafrecht und Gesellschaftsrecht.

Referendar beim Landgericht Darmstadt, bei der Staatsanwaltschaft Darmstadt, Zweigstelle Offenbach am Main, Rechtsamt der Stadt Frankfurt am Main, in verschiedenen im Strafrecht spezialisierten Strafverteidigerkanzleien in Frankfurt am Main.

Ernennung zum Fachanwalt für Strafrecht durch die Rechtsanwaltskammer Frankfurt am Main.

Tätigkeit als Verteidiger vor dem Landgericht Vaduz/Liechtenstein.

Tätigkeit als Notarvertreter und Notarverweser in Frankfurt am Main.

 

II. Mitgliedschaften

Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Strafrecht des Deutschen Anwaltsvereins
Mitglied der Vereinigung hessischer Strafverteidiger
Mitglied der Strafverteidigervereinigung Rhein-Main

 

III. Vertretung in Strafsachen

Als Strafverteidiger ist Rechtsanwalt Schnitzer vertretungsberechtigt an allen deutschen Amts-, Land, und Oberlandesgerichten sowie vor dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe.

 

IV. Inhalt aktueller Fort- und Weiterbildungen


2015, Februar

Strafprozessrecht:

• Anforderungen an die Beweiswürdigung der Strafkammer hinsichtlich des Verdachts der billigenden Inkaufnahme der Einbindung im ein Umsatzsteuerkarussell des Lieferanten bei Abschluss der Geschäfte mit einem sog. "missing trader"; Bundesgerichtshof 1 StR 219/14 - Beschluss vom 19. November 2014, Vorinstanz Landgericht Mannheim

• Notwendigkeit der detaillierten Aufführung der den Mangel enthaltenden Tatsachen zum Zwecke der Prüfung durch das Revisionsgericht allein aufgrund der Revisionsbegründungsschrift; Anforderungen an die Darstellung der Rüge der Verletzung des Beweisantragsrechts des § 244 Abs. 3 StPO und der Rüge der Verletzung der Amtsaufklärungspflicht des § 244 Abs. 2 StPO; Bundesgerichtshof 1 StR 75/14 - Urteil vom 4. September 2014, Vorinstanz Landgericht München I

• Tangieren des Kernbereichs der grundgesetzlich gewährleisteten Selbstbelastungsfreiheit bei Unterlagen - Kontrollmitteilungen aus dem Besteuerungsverfahren - , die zum Zwecke der Ahndung von Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten verwendet werden; nemo tenetur - Grundsatz; Strafzumessungserwägung unter Bezugnahme auf Nähe zu Verbotsirrtum; Bundesgerichtshof 1 StR 516/13 - Urteil vom 16. April 2014, Vorinstanz Landgericht Landshut

• Unzulässige Beweisverwendung in Form einer nicht in die Hauptverhandlung eingeführte Urkunde; Rüge in Form des  Verstoßes gegen § 261 StPO, Überzeugung nicht aus dem Inbegriff der Hauptverhandlung geschöpft zu haben, Bundesgerichtshof 1 StR 532/12 - Urteil vom 10. Juli 2013, Vorinstanz Landgericht Augsburg

 

Strafrecht:

Untreue durch das Zur-Verfügung-Halten von durch Stellen überhöhter Rechnungen erlangter Gelder in einer schwarzen Kasse, Abfluss der Mittel als Anknüpfungspunkt für die Strafbarkeit wegen Untreue¸ Bundesgerichtshof 5 StR 181/14 - Beschluss vom 27. August 2014, Vorinstanz Landgericht Neuruppin

• Computerbetrug, Erfordernis einer Einschränkung im Sinne eines täuschungsäquivalenten Verhaltens; Fehlen dieses Täuschungsäquivalents bei selbständigem Finanzvermittler mit Kontoeröffnungsbefugnis ; Untreue gegenüber kontoführendem Bankinstitut; Bundesgerichtshof 3 StR 96/13 - Beschluss vom 23. Juli 2013, Vorinstanz Landgericht Wuppertal

• Umsatzsteuerhinterziehung;  Voraussetzungen des Vorsteuerabzuges; Frage des Bewusstseins im Sinne des Eventualvorsatzes der Beteiligung als sog. buffer an einem Umsatzsteuerkarussell, missing trader, untauglicher Versuch; Berechnungsdarstellung; Bundesgerichtshof 1 StR 219/14 - Beschluss vom 19. November 2014, Vorinstanz Landgericht Mannheim

• Bestechung und Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr; Beschränkung des Tatbestandes des § 299 Abs. 1 auf Angestellte und Beauftragte eines Geschäftsbetriebes, Straflosigkeit der Vorteilsannahme des Betriebsinhabers hinsichtlich des eigenen Betriebes; Vollendung des Tatbestand mit Fordern, Sichversprechenlassen oder Annehmen des Vorteils; Angestelltenstellung als Voraussetzung für  Tätertauglichkeit des Sonderdelikts § 299 Abs. 1 StGB zum Zeitpunkt der Tathandlung; strafrechtlich relevanter Vermögensnachteil i.S.v. der Untreue bei Schmiergeldzahlungen zugunsten der Geschäftsführer durch Erhöhung der Zahlungsverpflichtungen der  vertretenen Gesellschaft; Beurteilung der Herbeiführung eines Vermögensnachteils und dessen Höhe nicht durch handelsrechtliche Regelungen über die Gewinn- und Verlustverteilung innerhalb einer Kommanditgesellschaft (§§ 167 ff. HGB) bestimmbar, Vereinbarkeit der Bedeutung zukünftiger Wertentwicklungen von Geschäftsanteilen von Gesellschaftern mit Bestimmtheitsgrundsatz des Art. 103 Abs. 2 GG; Bundesgerichtshof 1 StR 532/12 - Urteil vom 10. Juli 2013, Vorinstanz Landgericht Augsburg

• Insolvenzverschleppung; Frage des Entfalls der Pflicht zur Stellung eines  Insolvenzantrags des Schuldners bei Stellung durch Gläubiger; Strafbarkeit des Liquidators nach Ablehnung der Eröffnung des Insolvenzverfahrens mangels Masse bei Zufall neuer Vermögenswerte; Feststellung des Leistungsunvermögens nicht allein am Maßstab der generellen Zahlungsunfähigkeit im Sinne des § 17 Abs. 2 InsO; Unterscheidung der Zusage der Begleichung von Geldforderungen und der Zusage der vertragsmäßigen Verwendung von Werklohnvorschüssen im Rahmen der Frage der konkludenten Täuschung beim Betrug; Berechnung der Höhe der nicht abgeführten Arbeitnehmeranteile beim Vorenthaltung von Arbeitsentgelt; Schuldprinzip und Grundsatz „ne bis in idem“; Beendigung der Bankrotthandlung; Bundesgerichtshof 5 StR 166/08 - Beschluss vom 28. Oktober 2008, Vorinstanz Landgericht  Görlitz

• Gewerbsmäßiger und bandenmäßiger Betrug durch Verkauf von Immobilien zu nicht dem Verkehrswert entsprechenden Preisen an verschuldete Käufer; Prognose zukünftiger Entwicklungen als tauglicher Täuschungsgegenstand i.S.v. § 263 StGB; Täuschung über Tatsachen trotz Zukunftsbezuges; Finanzierungskosten, Mieteinnahmen und Steuervorteile als objektiv nachprüfbare und einem Beweis zugängliche Tatsachen; Auswirkungen überhöhter Innenprovisionen auf die "Werthaltigkeit" einer Immobilie; Zurechenbarkeit von Täuschungshandlungen der Untervermittler; Prinzip der Gesamtsaldierung bei Bestimmung des Vermögensschadens; Bewertung des Vermögens und des Vermögensschadens nach objektiven wirtschaftlichen Gesichtspunkten; Erfordernis der Stoffgleichheit zwischen Vermögensschaden und des erstrebten Vermögensvorteils; Bundesgerichtshof 1 StR 359/13 - Urteil vom 8. Oktober 2014, Vorinstanz Landgericht Passau